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Staatl. Regelschule Konrad Hentrich Geschw.-Scholl-Str. 6 37327 Leinefelde Tel.:03605/502177 Fax:03605/502178

Staatliche Regelschule "Konrad Hentrich"

in Leinefelde - Worbis im Landkreis Eichsfeld

 

Prof. Dr. Konrad Hentrich wurde am 10. Oktober 1880 in Leinefelde geboren und absolvierte 1901 das Abitur am Heiligenstädter Gymnasium.

 Konrad Hentrich als Student
Schließlich studierte er Deutsch, Englisch, Französisch an den Universitäten München, Berlin und Greifswald. Im Jahr 1905 promovierte er in Greifswald zum Dr. phil. und legte 1906 das Staatsexamen ab. Zusammen mit  Klemens Löffler initiierte er 1906 die Herausgabe der Zeitschrift “Unser Eichsfeld” und die Gründung des “Vereins  für Eichsfeldische Heimatkunde”.
In Greifswald wurde er von Prof. Reiffenscheidt in die Volkskunde eingeführt und schreibt eine Prüfungsarbeit über die “Mundart des Eichsfeldes”. 
Hentrich arbeitete im experimental - phonetischen Laboratorium des Collège de France in Paris bei Professor Rousselot, der ihn sehr schätzte.

Anschließend arbeitete er an verschiedenen Gymnasien unter anderem in Düren, Essen, Mönchengladbach und Köln. Aufgrund seiner Sprach- und Dialektkenntnisse wurde er 1921 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das phonetische Institut der Universität Hamburg berufen. Seit 1921 wirkte er zunächst als Dozent später als Professor für deutsche Philologie an der Universität in Riga.

Im phonetischen Labor

Von 1925 bis 1933 oblag ihm die Ausbildung der Studienreferendare als Dozent und Fachlehrer für Sprechkunde am Pädagogischen Seminar in Hamburg - Altona. Während der Zeit bekam er Kontakt mit Albert Einstein und Max Planck. Von 1933 wirkte er bis zu seiner, von den Nazibehörden veranlassten, Pensionierung im Hamburger Gymnasium Christianeum als Studienrat.

Das Grab in Hamburg

 

Er verstarb am 22. Juni 1972 und wurde auf dem Hauptfriedhof in Altona beigesetzt.