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Staatl. Regelschule Konrad Hentrich Geschw.-Scholl-Str. 6 37327 Leinefelde Tel.:03605/502177 Fax:03605/502178

Staatliche Regelschule "Konrad Hentrich"

in Leinefelde - Worbis im Landkreis Eichsfeld

Nun ist er schon Tradition geworden, der Tag an der Schule, an dem alles im Zeichen der Gesunderhaltung von Körper und Geist steht.
Dies kann man auf vielfältige Weise tun, standen im letzten Jahr Bereiche wie Ernährung und Sport im Mittelpunkt, so war es den Organisatoren in diesem Jahr wichtig, den Schutz von Körper und Seele sowie den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen zu thematisieren.
So wurden, je nach Altersstufe, verschiedene Projekte angeboten, in denen sich die Schüler in theoretischer und praktischer Arbeit mit den einzelnen Themen auseinandersetzen konnten.
In unserer schnelllebigen, hektischen Zeit, spielt das Thema „Stress“ eine immer größere Rolle. So setzten sich die 5. Klassen mit diesem Problem nicht nur theoretisch auseinander, indem sie Stressursachen und Möglichkeiten des Stressabbaus mit Mitarbeitern der AOK Thüringen diskutierten, sondern sie praktizierten auch Entspannungstechniken durch Massagen mit einem Igelball oder führten bei Entspannungsmusik Traumreisen durch. Der „Baum“ oder „Sonnengruß“ – wer kennt sie nicht, diese Yogahaltungen zur Ertüchtigung von Körper und Seele, die die Schüler in einem Yogaschnupperkurs erlernten.
Einen spannenden Vormittag erlebten auch die Schüler der 6. Klassen unter dem Motto: „Meinen Körper erkunden“. So konnten Jungen und Mädchen in getrennten Gruppen, betreut durch die Caritas Heiligenstadt, offen über das Thema „Aufklärung“ sprechen, Probleme der Pubertät diskutieren oder auch in einem Film die Entstehung von neuem Leben im Körper der Frau bis zur Geburt eines Babys verfolgen. 
In der Klassenstufe 7 standen Mitarbeiter der Polizei den Kindern nicht nur für interessante Fragen Rede und Antwort, sondern durch praktische Übungen erlernten sie wichtige Verhaltensweisen des eigenen Schutzes und der Selbstverteidigung. 
Besonders spannend waren für die Jugendlichen die Berichte eines Mitarbeiters der Kriminalpolizei, die zeigten, wie wichtig es ist, wachsam zu sein und im entscheidenden Moment richtig zu handeln. Gebannt verfolgten die Schüler die Spurensuche des Beamten und durften sogar ihren eigenen Fingerabdruck identifizieren.
Einen weiteren Part stellte die Auseinandersetzung mit Rauschmitteln dar. So konnten die Siebtklässler anhand eines Videofilmes die Auswirkungen der Droge „Cannabis“ nachvollziehen oder auch den Einfluss von Alkohol auf den Körper durch eine Rauschbrille selber testen.
Das „Jubith-Netzwerk für Jugendumweltbildung Thüringen“ führte in den Klassen 8 – 10 spannende Projekte durch. So stand bei den 8. Klassen "Unser ökologischer Fußabdruck" auf dem Plan. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, ihr eigenes Leben und Verhalten zu analysieren und somit festzustellen, wie verantwortlich sie mit der Welt und den Ressourcen haushalten. 
Einige Fragen, die dazu beantwortet werden sollten, waren zum Beispiel:
  •  - Inwiefern trenne ich meinen Müll? 
  •  - Wie erledige ich kurze Wege? 
  •  - Wo kaufe ich bestimmte Produkte ein? 
Zusammen ergaben die Antworten einen bestimmten Prozentsatz, der den Schülerinnen und Schülern Auskunft gab, was sie noch verbessern könnten. 
Der Workshop der 9. Klassen stand unter dem thematischen Schwerpunkt "Nachhaltigkeit von Kleidung". 
Begonnen wurde mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Im Anschluss daran erfolgte eine nähere Analyse der eigenen Kleidung, die Schülerinnen und Schüler sollten hierbei genau hinschauen, wie sich diese zusammensetzt. 
Ein weiterer Aspekt der beleuchtet wurde, um an die heutige Welt der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen, war "der Weg der Jeans." Welche Schritte werden also vollzogen bis zur Fertigstellung? Dabei wurde auch deutlich, welche negativen Auswirkungen die Baumwollproduktion mit sich bringt. Es folgte ein Rollenspiel mit einer anschließenden Talk-Show-Sendung.
Die 10. Klassen stellten sich dem Thema: „Glück und Konsum“.
Dabei wurde den Jugendlichen bewusst, wie zerbrechlich Glück ist, doch dass man viel dafür tun kann, seine Glücksgefühle positiv zu beeinflussen, indem man Dinge tut, die Spaß machen und motivieren. In einer Diskussionsrunde stellten die Schüler fest, wie unterschiedlich  „die Glücksauslöser“ sind, dass jeder Glück anders empfindet und dass Konsum auf Dauer nicht glücklich macht.